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Quetzal: "...gut lesbare Darstellung..."

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 Peter Gärtner veröffentlichte im April 2010 auf der Interseite des Leipziger Lateinamerika-Magazins "Quetzal" eine sehr umfrangreiche Rezension von fünf Sachbüchern unter dem Titel "Venezuela unter Chávez. Revolution oder doch nur Populismus?". Zu "Venezuela not for sale" schreibt er: 

"Von den bisher beschriebenen drei Publikationen unterscheidet sich das Buch von Ingo Niebel „Venezuela – not for sale. Visionäre gegen neoliberale Putschisten“ durch seinen explizit geopolitischen Fokus, der auch der inhaltlichen Gliederung den Stempel aufdrückt. Nach drei Kapiteln, die alle mehr oder weniger einführenden Charakter haben („Annährung an Venezuela“, „Venezuelas Platz in der unipolaren Welt“ sowie „Bolívars Erbe“) folgt dann ein ausführliches Kapitel über die „Fata Morgana der venezolanischen Demokratie“, das zu immerhin einem Drittel der „Armee der IV. Republik“ gewidmet ist. Das folgende Kapitel über die V. Republik unter Chávez ist zugleich das umfangreichste des Buches. Auch inner­halb dieses Kapitels gibt es einen quantitativ wie qualitativ hervorstechenden Abschnitt (ca. 60 von 110 Seiten), der sich mit dem Staatsstreich vom 11. April 2002 beschäftigt. Der geo­politische Fokus zeigt sich auch überaus deutlich im vorletzten Kapitel, bei dem es darum geht, wie sich die „Bolivarianische Revolution vertiefen und sichern“ lässt. Von den ca. 70 Seiten entfallen immerhin 50 auf die „militärische“ und „außenpolitische Front“. Es sei schon hier angemerkt, dass diese Schwerpunktsetzung zweifellos die zentrale Stärke des Buches von Niebel ausmacht, auch wenn sie zu Lasten der übrigen Inhalte erfolgt. Auf den vier Seiten, die dem Ausblick vorbehalten sind, geht es abschließend um die Frage „Krieg-Frieden“ in Hin­blick auf die Zukunft des „Chavismo“. Die gut lesbare Darstellung wird durch ein Literatur­verzeichnis, einen Überblick über die Misiones (Sozialprogramme), ein Abkürzungsver­zeichnis, eine Zeittafel, die von 1418 bis 2006 reicht, sowie ein Personenregister abgerundet."

Den Originaltext finden Sie hier.